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Ihr Thema - Cité Foch

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"Ihr Thema" – So heißt die Aktion von Inforadio, bei der wir Ihr Thema zu unserem Thema machen. Sie können sich per Kontaktformular auf inforadio.de an uns wenden und uns Ihr Problem schildern. Wir setzen uns dann in Bewegung und bringen Sie mit den Menschen zusammen, die verantwortlich sind oder für eine Verbesserung sorgen können.


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In dieser Woche haben wir uns mit der Anfrage von Thomas Keßler beschäftigt. Er lebt in der ehemaligen Alliierten-Siedlung Cité Foch in Berlin-Reinickendorf – und die, so Keßler, droht zu verkommen.

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Bis zur Wende lebten hier französische Soldaten, doch nach deren Abzug fiel das Areal an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die vermietet die Wohnungen seitdem.

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Wir lassen uns von Thomas Keßler und anderen Anwohnern durch die Siedlung führen. Eigentlich ist die Cité Foch ein schöner Ort zum Leben, sagen sie unisono. Viel Grün gibt es, die Mieten sind günstig und die Wohnungen auch in einem ordentlichen Zustand – zumindest seit sie um den Jahrtausendwechsel von der BImA saniert wurden.

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Doch irgendwie fühlt sich niemand für die Gemeinschaftseinrichtungen der Siedlung verantwortlich: Mitten im Wohngebiet steht ein ehemaliges Einkaufszentrum seit 2006 leer und verkommt.

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Etwas weiter die nächste Ruine: Ein ehemaliges Schwimmbad, geschlossen seit 2002.

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Wir machen uns selbst ein Bild von den kaputten Gebäuden. Gemeinsam mit Thomas Keßler und seinen Mitstreitern von der Bürgerinitiative "Cité Foch" besichtigen wir das Areal.

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Die Anwohner bestätigen unserem Reporter Dominik Lenz: Die verfallen Gebäude sind nicht nur ein optischer Schandfleck für das Quartier…

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…sie sind auch eine Gefahr für übermütige Jugendliche, wie uns zwei Grundschullehrerinnen bestätigen.

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Das Problem: Die BImA und der Bezirk schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu, so Thomas Keßler.

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Keine Frage: Hier gibt es jede Menge Redebedarf. Deswegen laden wir zur Diskussionsrunde an den nahegelegenen S-Bahnhof Waidmannslust. Wie brisant das Thema in der Siedlung ist zeigt die große Zahl der Anwohner, die Zeuge der Gespräche sein wollen.

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Eingeladen haben wir Christine Konrad-Rakei von der BImA und Martin Lambert, CDU-Baustadtrat des Bezirks Reinickendorf.

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Thomas Keßler bringt im Namen der Anwohner seine Forderungen vor und schildert die aus seiner Sicht dramatische Lage.

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Christine Konrad-Rakei von der BImA zeigt zumindest eine gewisse Einsicht, bittet aber auch um Verständnis für den langen Stillstand.

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Auch Baustadtrat Lambert zeigt sich optimistisch, dass jetzt bald etwas passieren wird.

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Der von Lambert angesprochene Investor ist auch gekommen: Tobias Wilmeroth von der Artprojekt-Gruppe macht den Anwohnern Hoffnung, dass der "Schandfleck" schnell verschwinden könnte – sollte die Politik mitspielen.

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Statt eines zerstörten Kaufhauses sollen dort bezahlbare Wohnungen entstehen. Wilmeroths Zusicherungen sind auch für Thomas Keßler der einzige Lichtblick – denn von den Politikern zeigt er sich einmal mehr enttäuscht:

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Auch, nachdem die Mikrofone aus sind, gehen die Gespräche weiter. Zahlreiche Anwohner nutzen die Gelegenheit, den politischen Verantwortlichen ihre Vorstellungen nahe zu bringen.

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Und so ist zumindest eines erreicht: Das Thema ist wieder auf der Tagesordnung.

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Und es besteht doch immerhin eine berechtigte Hoffnung, dass Bilder wie dieses in der Cité Foch bald der Vergangenheit angehören.

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Haben auch Sie ein Thema, das Ihnen auf den Nägeln brennt?

Dann schicken Sie es uns und bewerben Sie sich für unsere Aktion "Ihr Thema - Sie und Ihr Anliegen im Inforadio"!

Anmeldeformular und alle weiteren Infos zur Aktion finden Sie auf inforadio.de!

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