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Zwischen den Geschlechtern

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Transmenschen mischen die Geschlechterverhältnisse durcheinander: Sie sind Frauen, die sich als Männer fühlen und Männer, die lieber Frauen wären. In Europa konzentriert sich die Trans-Szene in Berlin und Istanbul: Was heißt es trans zu sein? Fünf Begegnungen.

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Caren ist Rapperin. Unter dem Namen Faulenza zieht sie über intolerante Heteros her und rappt über ihren Alltag als Transfrau. Ausgerechnet Rap: Es gibt kaum eine Musik, die sexistischer ist. Caren will das umkehren und kämpft für eine Welt, in der es mehr als zwei Geschlechter gibt.

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Yankı Bayramoğlu ist die erste Trans-Schönheitskönigin der Türkei. Die 23-Jährige weiß seit ihrer Kindheit, dass sie im falschen Körper steckt. Sie  wurde von einem Jungen zu einer sehr schönen Frau. So schön, dass viele ihrer Bewunderer gar nicht mehr wichtig finden, ob sie Frau, Mann oder trans ist.

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Tuntig, knallig, schräg: Transsexuelle mögen es sexy und feiern gern. Soweit das Klischee! Laura nervt das nur noch. Ja, sie ist transsexuell. Ansonsten führt die Studentin ein ganz gewöhnliches Leben und wünscht sich noch mehr Normalität.  

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Verachtet, verstoßen, verdammt: Viele Transsexuelle leben in Istanbul unter schweren Bedingungen. Sie müssen als Sexarbeiterinnen ihr Geld verdienen und sind Zuhältern und Freiern meist ausgeliefert. Wer nicht weiter weiß, kann sich seit Anfang dieses Jahres in einen Transschutzraum retten.

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“Wie viel kostest Du? Bist Du eine Hure?”

Eigentlich war der Treffpunkt mit Mesha der Taksim-Platz. Der zentrale Platz und Treffpunkt in Istanbul. Doch nach zwei Minuten bedrängen sie Männer, machen sich über sie lustig. Jetzt sitzt sie unweit vom Platz im hinteren Teil eines Cafés. Der Zwischenfall hat sie aufgewühlt.



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"Wenn Gott Dich liebt, führt er Dich zu guten Dingen. Wenn Gott Dich hasst, dann führt er Dich zu Problemen und schlechten Dingen. Ich denke, Gott hat mich gehasst, als er mich nach Istanbul geführt hat."

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Mesha ist seit vier Monaten in Istanbul. Die 23-Jährige kommt eigentlich aus Syrien - schon als Kind wusste sie: Ich bin trans. Eine Odyssee liegt hinter ihr: Libanon, Ägypten, Saudi-Arabien. Orte an denen man es als Transsexuelle schwer hat. In Istanbul ist es nicht besser, findet sie.

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“Ich kann nicht normal leben. Ich laufe eigentlich gern, aber das kann ich nicht machen. Ich muss ein Taxi nehmen, weil es gefährlich ist, auf der Straße zu laufen. Ich kann auch nicht in manche Läden, weil sie keine Schwulen, Lesben, Bisexuelle oder Transmenschen akzeptieren. Das ist schon schwierig für mich. Ich bin ein guter Mensch, warum das alles?"

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Mesha ist das Geld ausgegangen. Sie lebt jetzt in einem Transschutzraum. Sie will die Türkei so schnell wie möglich verlassen. Ihr Traum ist Europa oder die USA. Eigentlich wollte sie in Istanbul Makeup-Artist werden, aber sie findet einfach keinen Job. So wie ihr geht es vielen Trans-Menschen in Istanbul. Es bleibt ihr nur eine Arbeit.

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"Ich habe gelernt eine Prostituierte zu sein. Freier haben mir Geld gegeben, einige haben mich in ihrem Haus schlafen lassen, ich konnte duschen, sie gaben mir zu essen und so weiter. Ich habe diesen Beruf gelernt. Und wenn ihr an meiner Stelle wärt, dann würdet ihr das Gleiche tun."

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"Ich habe etwas geschafft, obwohl ich nichts hatte. Ich habe gelernt, hart an mir gearbeitet, Geld ausgegeben. Ich denke, ich habe es verdient. Ich frage nicht nach Geld von irgendeiner Regierung. Ich will nur einen sicheren Ort, ein sicheres Land und ein Gesetz, das mich schützt."

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Einmal im Monat geht alles: Schnurrbärtige Familienväter mit Partyboys. Transfrauen mit Transmännern. Die Partyreihe aus dem SO36 in Berlin-Kreuzberg ist seit 16 Jahren der Treffpunkt für muslimische Homo- und Transsexuelle - und vor allem eine große Feierei.

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Für viele Gäste ist der Besuch bei Gayhane ein Geheimnis. Sie fürchten die Reaktion ihrer Familien. Gayhane ist deshalb Freiheit - einmal im Monat von 22 Uhr bis Sonnenaufgang. Deshalb darf bei Gayhane nicht gefilmt und fotografiert werden.

Ganz wichtig: Was in Gayhane passiert, bleibt in Gayhane.

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Warum die Gäste Gayhane lieben

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Transsexuell

Menschen, die sich nicht mit dem Geschlecht identifizieren, in dem sie geboren wurden. Es geht nicht um sexuelle Orientierung, sondern um die Identifikation als Mann oder Frau. Oft mit dem Wunsch verbunden, das Geschlecht durch Hormone und Operation anzupassen. Viele Transmenschen ziehen das Wort transgender, transident oder kurz trans* vor. Transe wird hingegen oft als Schimpfwort empfunden.


Transvestit
Männer, die gelegentlich Frauenkleidung tragen und so einen Teil ihrer Persönlichkeit ausleben. Streben allerdings keinen Wechsel der Geschlechtsrolle an.


Inter(sexuell)
Menschen, die sowohl mit männlichen als auch weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurden. Inter-Menschen haben Eigenschaften von Männern und Frauen - das betrifft die Chromosomen, Keimdrüsen, die Hormonproduktion. Ohne drumherum zu reden: also auch die Geschlechtsteile.


Bisexuell
Sind Männer und Frauen, die sich sexuell zu Männern und Frauen hingezogen fühlen und Beziehungen mit beiden Geschlechtern führen.


Queer
Heißt "komisch" auf englisch. Es wurde als Schimpfwort für Homosexuelle benutzt, wurde aber von Lesben und Schwulen positiv umgedeutet. Queer ist jetzt als Sammelbegriff zu verstehen, für alle, die sich nicht unter hetero einordnen wollen.

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Queer Leben

Glogauer Straße 19

10999 Berlin-Kreuzberg
Ansprechpartnerin: Mari Günther

Telefon: 030 / 61 67 52 910

https://www.queer-leben.de/

Sonntags-Club e.V.
Greifenhagener Straße 28
10437 Berlin - Prenzlauer Berg
Telefon 030 / 449 75 90
http://www.sonntags-club.de

Transsisters
Netzwerk und Stammtisch
Bar Voyage
Nollendorfstraße 1
10783 Berlin, Schöneberg
http://www.transsisters.de

Lambda Berlin Brandenburg e.V
Jugendnetzwerk + Beratung junge Trans
Sonnenburger Straße 69
10437 Berlin - Prenzlauer Berg
Telefon: 030 / 282 79 90
https://www.lambda-bb.de/

TransInterQueer e.V. (TrIQ)
Glogauer Str. 19 (Hinterhaus, 1. OG rechts)
D-10999 Berlin, Kreuzberg
Tel: 030 / 61 67 529 16
http://www.transinterqueer.org/


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Förderung: Diese Recherche wurde von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Programms "Journalisten vor Ort" gefördert.

Autoren: Christoph Henkel arbeitet als Redakteur für die Jugendwelle Fritz (rbb) und als Multimedia-Reporter. Laurence Thio ist TV-Reporter bei der Abendschau (rbb) und VJ in Berlin.

Kamera: C. Henkel, L.Thio

Schnitt: C. Henkel, L. Thio

Übersetzung/Producing:  Mechmet Chiousemoglou, Seda Günaçgün, Ceyda Kalafatcioglu (Frame34), Konstantinos Passas















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Kapitel 1 Zwischen den Geschlechtern

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Kapitel 2 Faulenza

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Kapitel 3 Yanki

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Kapitel 4 Laura

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Kapitel 5 Trans-Schutzhaus

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Kapitel 6 Mesha

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Kapitel 8 Über uns

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