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Los geht's

Tristan kommt

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Er schlummerte in der Erde der "Badlands", einer heißen Gegend in Montana, USA. Ein Forscher fand seine Knochen und buddelte sie aus. Nun reist der Riesen-Dino nach Berlin...




 






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Craig Pfister - Paläontologe

verdient sein Geld unter anderem damit, Dinosaurier zu entdecken

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Wenn ein Knochen gefunden ist, heißt es graben und hämmern, um weitere zu finden, einen nach dem anderen. Dann gilt: vorsichtig pinseln. Die Knochen sind porös und können leicht zerbrechen. Einen ganzen T-Rex auszubuddeln dauert daher ziemlich lang - bei Tristan über zwei Jahre. 170 Knochen insgesamt finden die Forscher.
Die Arbeit lohnt sich: Der dänische Millionär Niels Nielsen wird auf das Skelett aufmerksam und schlägt zu. 

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Nils Nielsen

Dänischer Unternehmer und Besitzer des T-Rex - der einen besonderen Namen bekommen soll

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T-Rex Tristan lebte in einer Flusslandschaft, umgeben von bunten, artenreichen Mischwäldern. Das wissen die Forscher, weil sie die Umgebung des Sauriers untersuchen. Kleinteile wie Sporen, Samenkapseln und Knochensplitter im Sediment können wertvolle Hinweise geben. Durch sogenannte Isotopenanalysen lassen sich dadurch Ökosysteme nachempfinden. Neben Tristan finden sie Fragmente von Bäumen, Sträuchern und Blüten. Dazu Fischschuppen und Reste von Krokodilen.
Saurier-Besitzer Nils Nielsen hat entschieden, den T-Rex nach Berlin ins Naturkundemuseum bringen zu lassen. Dort soll er erforscht und ausgestellt werden. Seine 170 Knochen müssen dafür von Montana nach Berlin transportiert werden.

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Trotz aller Vorsicht beim Transport: Ein bisschen Schwund ist immer. Präparator Marten Schöle kümmert sich in Berlin deswegen um die kaputten Knochen. Keine leichte Aufgabe: Dieser Zahn alleine wiegt über ein halbes Kilo.
Der T-Rex hat eine enorme Beißkraft von ca. 50000 Newton. Jeder seiner Zähne wurde mit einem Druck von bis zu 5 Tonnen in die Beute getrieben. Im Vergleich: ein Tiger schafft 1500, ein Mensch gerade mal 1000 Newton.

Insgesamt müssen Marten und seine Kollegen 52 Schädelknochen präparieren und zusammenfügen.

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Marten Schöle - Präparator

Hat nur noch 2 Monate Zeit um alle Knochen zu präparieren.

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Währenddessen: In der Charité in Berlin schieben Wissenschaftler Tristans Knochen in den CT. Mit Hilfe der Scans wollen sie herausfinden, ob Tristan krank war und woran er gestorben ist. Hier analysieren sie gerade das Gebiss und suchen nach Veränderungen in der Knochenstruktur.
Ihre Ergebnisse: Schwellungen am linken Unterkiefer deuten auf Infektionen oder einen Tumor hin. Der gegenüberliegende Oberkiefer weist Veränderungen an Zahnkronen und Wurzeln auf. Gut vorstellbar, dass die Infektion des Unterkiefers extrem schmerzhaft war und Tristan versuchte hatte, den Kiefer zu schonen.    

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Ist der ganze T-Rex-Kopf angekommen?

Ausstellungsleiter Uwe Moldrzyk versucht den Überblick zu behalten

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Die Köpfe dampfen, was sind die nächsten Schritte? Tristans Schädel ist vollständig in Berlin angekommen, aber der Rest des Skeletts ist noch in den USA und lässt auf sich warten. Jetzt ist schon klar: Das wird extrem knapp. Wenn die Amerikaner nicht bis 16. November liefern, müssen Uwe Moldrzyk und sein Team die Ausstellungseröffnung im Dezember verschieben.

Und auch beim Podestbau geht es nicht weiter...

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Benedikt Esch - Ausstellungsdesigner

Versucht das Podest für den T-Rex zu bauen.

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Erleichterung: Tristans Knochen haben den Weg von der Hell Creek Formation ins Naturkundemuseum geschafft. Alle müssen nun anpacken damit bis zur Eröffnung das Skelett fertig zusammengeschraubt ist.
Mit 170 von etwa 300 Knochen eines T-Rex gehört Tristan zu den am vollständigsten erhaltenen Skeletten weltweit. Die über 60 Millionen Jahre Geschichte, die in den Knochen stecken, sind auch für erfahrene Dino-Forscher und Biologen eine große Nummer.

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Uwe Moldrzyk - Ausstellungsleiter

Staunt über die riesigen Ausmaße von Tristan, jetzt, wo das Skelett aufgebaut wird.

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Über fünf Jahre hat es von der Enteckung bis zur Ausstellung gedauert. Über 70 Leute waren in Berlin am Aufbau von Tristan beteiligt. Jetzt ist das uralte Dino-Skelett Tristan im Naturkundemuseum zu sehen.


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T.rex vs. heutige Raubtiere

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Marten Schöler - Präparator

Sorgt dafür, dass Tristan gut aussieht.

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Uwe Moldrzyk - Projektleiter

Muss alles koordinieren.

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Benedikt Esch - Ausstellungsdesigner

Muss den T.rex perfekt in Szene setzen.

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Tristan, der Namensgeber

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