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Los geht's

Spacejob

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Roboter bedrohen unsere Arbeitsplätze. Einen Job zu finden ist schwierig, weil die Arbeitswelt der Zukunft so komplex ist. Und die Bildungshürden für einen Job hoch. So zumindest ein düsteres Szenario. Da wird es Zeit, einen neuen Job zu finden, einen Spacejob mit Zukunft, den es bereits jetzt schon gibt. Egal ob du gerade von der Schule kommst oder was Neues ausprobieren willst - hier kannst du nach dem Job der Zukunft suchen. Entscheide dich am Anfang für Studium, Ausbildung, Handwerk oder was Alternatives. Hier entlang (scrollen)!

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Die Tambura wurde ursprünglich eingesetzt, um Patienten aus dem Koma zu holen. In der Entspannungstherapie-Praxis hilft sie, dass Gestresste loslassen können. 

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Malen ist eine Kreativtechnik, die bei der Entspannungstherapie zur Anwendung kommt.

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Du würdest dich gerne mit Robotern beschäftigen? Interessant, denn viele Menschen fürchten sich vor Robotern. Sie können als Waffe missbraucht werden oder den Arbeitsplatz deiner Familie oder Freunde ersetzen. Oder vielleicht sogar deinen eigenen: wenn Roboter weitere Roboter bauen werden.
Auf der anderen Seite können Roboter neue und besser bezahlte Arbeitsplätze schaffen und Tätigkeiten verrichten, die Menschen nicht gerne tun: Fließbandarbeit, Müllabfuhr, Möbel schleppen.
Schau dir jetzt eine Firma an, die Roboter baut und entscheide, ob dies dein Spacejob ist (scrollen)!

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175.000 Industrieroboter arbeiteten 2014 in Deutschland. Mit Abstand die meisten Roboter werden in der Autoindustrie eingesetzt, gefolgt von der Metallindustrie und dem Plastik- und Chemiesektor.

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Besonders hoch ist die Gefahr durch Roboter bzw. Automatisierung ersetzt zu werden bei Schreibkräften, Fotolaboranten und Frachtspediteuren.

Allerdings weiß niemand, ob das tatsächlich eintritt. Die Forscher haben in ihrer Untersuchung die Berufe vor allem daraufhin befragt, ob sie von Maschinen erledigt werden können. Aber: Ob das sinnvoll oder gewünscht ist, ist eine andere Frage. Menschliche Fotomodelle und Empfangsmitarbeiter werden wir beispielsweise immer den Maschinen vorziehen.

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33 Prozent der Jobs mit ganz geringem Einkommen laufen Gefahr, durch Maschinen ersetzt zu werden. Auch bei der Unterschicht sind es noch 24 Prozent der Tätigkeiten und bei der Unteren Mittelschicht sind es 17 Prozent.

Aber: Nur, weil Roboter die Tätigkeiten vieler Arbeiter übernehmen, heißt das noch nicht, dass immer mehr Jobs verschwinden. Menschen werden in Zukunft vermehrt von Robotern unterstützt werden und mit diesen zusammenarbeiten.

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Nicht jeder Job lässt sich auch von einem Roboter machen. Bei Kreativität, Einfühlungsvermögen und Originalität werden Menschen den Maschinen stets überlegen sein.

Zur Methodik der Studie: Die Forscher Carl Frey und Michael Osborne haben über 700 Berufe, die nach dem amerikanischen SOC klassifiziert und definiert sind, untersucht. Dabei haben sie jeden Beruf nach neun Anforderungskriterien bewertet, in denen Menschen und Maschinen unterschiedliche Stärken haben: Wahrnehmung, Überzeugungskraft, Verhandlungsgeschick, menschliche Zuwendung, Kreativität, Originalität, Fingerfertigkeit, Geschicklichkeit. Und die Erfordernis, auf kleinstem Raum zu arbeiten.

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Neben den Industrierobotern, die vor allem in der Produktion in Fabriken eingesetzt werden, steigt auch die Zahl der Roboter, die Dienstleistungen übernehmen.

Aus den Nachrichten sind die unbemannten Flugdrohnen bekannt, die vor allem das US-Militär einsetzt. Wichtig sind aber auch die Melkroboter, die Kühe melken. Weltweit sind derzeit ca. 45.000 Melkroboter im Einsatz. Im Kommen sind aber auch automatische Stallausmister und datengetriebene, selbstfahrende Maschinen, die beispielsweise die Aussaat auf zwei Zentimeter genau steuern können.

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Nicht nur in der Industrie, auch in privaten Haushalten gibt es immer mehr Roboter. Staubsaugen, Rasen mähen oder zur Unterhaltung: Die Zahl der Roboter im eigenen Haus steigt rasant. 2014 wurden weltweit mehr als drei Millionen Staubsaugerroboter verkauft. Dazu kommen mehr als eine Million Spielzeugroboter und fast 100.000 automatische Rasenmäher.

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Ein Bastelparadies: Wäscheklammern, Post-Its in sämtlichen Farben, Buntstifte, Schaumstoffkugeln, bunte Hocker - du bist in der "D-School" des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam-Babelsberg gelandet. Hier kannst du ein oder zwei Semester lang "Design Thinking" studieren. Die Voraussetzungen: U.a. 750 Euro "Eintrittsgeld", bereits in einem Studiengang eingeschrieben und bastelbegeistert sein. Hier geht's weiter zu speziellen Brainstorm-Techniken, Schere, Kleber, Stiften und Teamwork.

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Schon einige Erfinder haben sich in der Solarbranche versucht, sind aber gescheitert. 
In Deutschland gab es zwar etwa seit dem Jahr 2000 einen Boom in der Solarindustrie, auch dank der Bundesregierung, die das als Quelle Erneuerbarer Energie förderte. Doch dann ging es bergab: Konkurrenten aus dem Ausland fertigten billiger, viele deutsche Unternehmen gingen pleite. Die Zahl der  Arbeitsplätze in der Photovoltaikbranche in Deutschland hat sich zwischen 2012 und 2013 von rund 100.000 auf rund 56.000 fast halbiert.
Wo es früher eher darum ging, Strom einzukaufen, sind heute vielmehr energieautarke Häuser das Thema.
Die Firma "Autarq" ist überzeugt, dass ihr Solarkonzept aufgehen wird. Sie will es besser machen: Die Mitarbeiter stellen Solarziegel her. In den Ziegeln soll bereits die ganze Technik stecken - so dass Dachdecker nur noch - wie sonst auch - die Ziegel aufs Dach bauen müssen - ohne Einsatz von Elektrikern oder anderen Handwerkern. Bald will das Unternehmen mehr Maschinen einsetzen und Prozesse automatisieren. Doch vorerst machen die Mitarbeiter Vieles von Hand. Schau dir an, wie man Solarziegel baut!

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Steinmetz sein ist heutzutage mehr als nur mit einfachen Werkzeugen auf Steine hämmern. Hier zum Beispiel fährt ein Roboter-Arm über den Stein. Erfahre hier mehr über den Spacejob des Steinmetz.

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Einen Job machen, der keinen Spaß macht, lange arbeiten und das was alle tun: Viele verweigern sich und steigen aus. Willst du auch etwas wagen, hast eine verrückte Idee oder möchtest dort arbeiten, wo andere Urlaub machen? Hier entlang!

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Torsten Heer war viele Jahre Bauleiter für Fertighäuser aus Beton. Dann machte er Schluss damit, stieg aus und baute für seine Familie ein eigenes Haus - ein Haus aus Lehm, rund und im brandenburgischen Michendorf. Den Baustoff bekommt er fast umsonst: Lehm ist oft Abfallprodukt beim Baugrubenaushub und muss oftmals teuer entsorgt werden. Es ist eine Win-Win-Situation, wenn da jemand vorbeikommt und den Lehm mitnimmt. Mit viel Schweiß und einigen Helfern entsteht in Handarbeit ein Haus im Wald - fast alle Baustoffe sind wiederverwertbar oder aber biologisch abbaubar.
Außerdem vermietet er Zimmer im Schneckenhaus an Feriengäste. Schau dir an, welches Leben sich Torsten Heer aufgebaut hat und wie du selbst auch zum Lehmbauer werden kannst!

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Nichts geht über Lehm! Torsten Heer bleibt dabei. Und du?

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Das fertige Lehmgemisch kommt in eine Schubkarre, um es zu transportieren: Der Lehmbauer baut gerade eine Wand im Keller des Hauses. Dafür benötigt er die zähe Masse. Schau zu, wo der Lehm zum Einsatz kommt!

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Du hast dich für einen Job der Zukunft entschieden, den es bereits in der Gegenwart gibt. Glückwunsch! Die Chancen stehen gut, dass du nicht so schnell durch einen Roboter oder eine andere Erfindung ersetzt wirst. Sicher kannst du dir allerdings nie sein. Teste doch gleich mal hier! Warum sollten nicht auch Roboter andere Roboter bauen, Menschen entspannen oder Gäste in Lehmhäusern betreuen. Hier kannst du dich weiter auf die Suche begeben. Am Ende ist vielleicht dein jetziger Job ein Spacejob: Weil er besser bezahlt ist, mehr Spaß macht oder einfacher zu bekommen war. Gute Weiterreise in der Arbeitswelt!



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