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John Lennon

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Sonntag, 28. August 2016
von 9.00 bis 21.00 Uhr
auf radioeins

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Jugend

Geboren wird John Winston Lennon am 9. Oktober 1940 in Liverpool als Sohn des Handelsmatrosen Alfred Lennon und dessen Ehefrau Julia. Als Matrose ist der Vater selten zu Hause. Entsprechend verwundert ist er, als er 1945 von einer Seereise nach Hause kommt und eine schwangere Ehefrau vorfindet. Als Konsequenz verlässt er die Familie und der kleine John bekommt ein Geschwisterchen. Bis zu seiner Zeit bei den Beatles hat John keinen Kontakt mehr zu seinem Vater.

Foto © imago/ZUMA Keystone

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Doch auch von Mutter Julia hat er zunächst nicht besonders viel. Weil er bei seiner Tante Mimi in einem Liverpooler Vorort aufwachsen muss. Dort fällt er besonders dadurch auf, dass er schön Mundharmonika spielen kann. In der Quarry Bank High School beeindruckt er seine Mitschüler durch Nonsens-Gedichte und Karikaturen der Lehrer. Durch gute Noten beeindruckt er hingegen nicht.

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Interview mit Klaus Voormann

Zeichner des legendären „Revolver-Covers“ und langjähriger Weggefährte von John Lennon

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Als er 15 Jahre alt ist, werden die vormals sporadischen Treffen mit der Mutter häufiger. Julia lehrt ihn Banjospielen und bringt ihm den Rock 'n Roll in Person von Buddy Holly näher. Doch die vorsichtige Annäherung von Mutter und Sohn steht unter keinem guten Stern. Bereits 1958 wird Julia Lennon von einem betrunkenen Autofahrer über den Haufen gefahren. Ihr Tod hinterlässt in John einen Schmerz, der bis zu seinem eigenen Ende bleiben wird. Später wird er in seinen Partnerinnen immer auch seine Mutter suchen. In einer glaubt er sie auch wirklich gefunden zu haben. Doch zunächst lässt er den Rock 'n Roll-Samen keimen, den Julia in ihn gepflanzt hat. Mit seinem besten Freund Pete Shotton gründet er seine erste Band, die er nach der Schule benennt, die beide besuchen: 'The Quarrymen'.

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John Lennon auf der Kinoleinwand

Knut Elstermann über Lennon und die Beatles im Film

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Durchbruch

Im Jahr 1957 stößt Paul McCartney zu 'The Quarrymen'. Kurz danach folgt sein Schulkumpel George Harrison. John Lennon besucht inzwischen die Liverpooler Kunsthochschule. Dort lernt er den begabten Maler Stuart Sutcliffe kennen. Als Sutcliffe eines seiner Bilder verkaufen kann, überredet Lennon ihn, von dem Erlös eine Bassgitarre zu kaufen und ein weiteres Bandmitglied zu werden. Obwohl Sutcliffe noch nie im Leben ein Instrument gespielt hat, sagt er spontan zu. Gemeinsam mit Lennon entwickelt er einen neuen Bandnamen: Aus The Quarrymen werden 1960 zunächst die Beatals und schließlich die 'Beatles'.

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Interview mit dem Autor Alexander Osang

..über seinen Roman „Lennon ist Tod“

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Erste Engagements führt die Band noch im gleichen Jahr in verräucherte Hamburger Kellerkneipen. Später wird Lennon sagen, dass er erst hier richtig erwachsen wurde. Die Auftritte schulen die Bühnenpräsenz, und Stuart Sutcliffe kann sich in eine deutsche Fotografin verlieben: Astrid Kirchherr. Sie verpasst Sutcliffe die legendäre Pilzfrisur, die bald alle Beatles tragen. Danach steigt Sutcliffe aus der Band aus und bleibt in Hamburg. Wenig später übernimmt Brian Epstein als Manager die Beatles und macht ein Vorspiel bei Musikproduzent George Martin klar. Der hat anfangs Schwierigkeiten mit Schlagzeuger Ringo Starr, lässt sich dann aber überzeugen, dass die Fab Four die Fab Four sind.  

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John, Yoko, die Politik und die Kunst

Interview mit Klaus Staeck, ehemaliger Präsident der Akademie der Künste

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Doch auch privat gibt es Neues im Hause Lennon. Seine Freundin an der Kunsthochschule, Cynthia Powell, ist schwanger. Deshalb muss im August 1962 geheiratet werden. Knapp einen Monat später wird die erste Beatles-Single 'Love Me Do' veröffentlicht. Die Lennon/McCartney-Komposition ist der Auftakt zu einer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte. Was die Pilzköpfe aus Liverpool von nun an auch tun – es ist fast immer von Erfolg gekrönt. Ob sie Alben aufnehmen, Filme drehen oder einfach nur die Haare schütteln: Die Fans in aller Welt rasten aus. Die Beatlemania ist geboren.  

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Erfolge, Leben, Drogen

Mitte der 60er Jahre erobert John Lennon mit den Beatles musikalisch auch die USA. Von Bob Dylan lässt er sich das Kiffen beibringen. LSD klappt dann auch von alleine. Lennon experimentiert mit verschiedenen Drogen, fährt nach Indien und sucht neue Bewusstseinszustände. Entsprechend psychedelisch klingen die späteren Beatles-Alben. Ihrem Erfolg schadet das nicht. Im Gegenteil: Kritiker wie Fans begrüßen die komplexeren Kompositionen.

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Die vielen neuen Bewusstseinszustände verändern allerdings seine Ehe mit Cynthia. Man hat sich auseinander gelebt. Oder Lennon hat erkannt, dass sie die Rolle seiner Mutter nicht ausfüllen kann. Das kann eine andere Frau, die er bereits 1966 kennen gelernt hat. Sie heißt Yoko Ono und macht Kunst, die nicht jeder versteht. Welchen Anteil sie am Ende der Beatles hat, ist nicht genau bekannt. Fest steht nur, dass Paul McCartney sie nicht leiden kann, und nur wenige Monate nach der Heirat von Lennon und Ono im März 1969 das offizielle Ende der Band erfolgt. Lennon trägt inzwischen keine Pilzfrisur mehr, sondern eine lange Matte, Vollbart und Nickelbrille. Mit Yoko Ono liegt er wochenlang im Bett, lässt sich dabei filmen und gibt Interviews. Bed-In wird das genannt und soll für den Weltfrieden gut sein.

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John Lennon und seine Liebe zu Gitarren

Interview mit dem Gitarren-Experte Alex Markusch von „alexguitars“ in Berlin

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Doch auch musikalisch geht es weiter. Sowohl mit der Plastic Ono Band als auch alleine. Mit 'Imagine' nimmt er 1971 einen der einflussreichsten Songs aller Zeiten auf. Wenig später zieht er mit Yoko Ono in ein luxuriöses Apartment im New Yorker Dakota Building. Seinem Vorsatz, für eine bessere Welt und gegen alle Kriege in der Welt zu kämpfen, bleibt er weiter treu. Doch die Beziehung zu seiner gefühlten Mutter Yoko Ono gerät in eine Krise.

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Tod und Wirkung

Yoko Ono und John Lennon trennen sich im Sommer 1973. Allerdings nicht für immer. Lennon nutzt die Gunst der Stunde und beginnt eine Affäre mit Onos Presseagentin May Pang. Anders als Yoko Ono lässt sie ihn an der langen Leine. Er nimmt an Saufgelagen befreundeter Musiker teil, benimmt sich in der Öffentlichkeit daneben – und Pang schweigt dazu. So kritiklos hat er sich die neue Partnerin nicht vorgestellt.

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The Verdict

Wolfgang Doebeling fällt sein Urteil über John Lennon

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Als Konsequenz macht er wieder Musik und bittet Übermutter Yoko, ins Dakota Building zurück zu kehren. Das macht sie auch. Mit schnellem biologischen Erfolg: Am 9. Oktober 1975, Lennons 35. Geburtstag, wird der gemeinsame Sohn Sean Taro Ono Lennon geboren. Für Lennon ist die Geburt das Startzeichen, sich die nächsten fünf Jahre aus dem öffentlichen Leben zurück zu ziehen. Er will das Aufwachsen seines Sohnes erleben und wird moderner Hausmann im Dakota Building.

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Erst als er in einem Club den Song 'Rock Lobster' der B-52s hört, kribbelt es wieder in seinen Fingern. Im August 1980 nimmt er gemeinsam mit Yoko Ono das Album 'Double Fantasy' auf. Rund drei Monate später arbeitet er mit Ono an einer weiteren Komposition im Tonstudio. Als das Paar am 8. Dezember 1980 um 22 Uhr 48 zum Dakota Building zurück kehrt, wartet dort ein Mann namens Mark David Chapman auf sie. In der Tasche hat er das Buch 'Der Fänger im Roggen' und einen Revolver. Mit dem schießt er aus sechs Metern Entfernung auf Lennon.

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Angeblich hatte der Song 'Imagine' seine religiösen Gefühle verletzt. Wenig später stirbt John Lennon auf dem Weg ins Krankenhaus. Sein Mörder sitzt trotz mehrerer Bewährungsanträge seitdem in Haft.

John Lennon im Sommer der Legenden auf radioeins

Foto © imago/Future Image

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Kapitel 1

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Kapitel 2 Kindheit

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Kapitel 3 Durchbruch

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Kapitel 4 Erfolge, Leben, Drogen

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Kapitel 5 Tod und Wirkung

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