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Die Absolventen

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Weltweit sind die Studienplätze an der Musikhochschule "Hanns Eisler" und an der "Universität der Künste" begehrt. Hier geben jeweils drei Studierende der Cello- und Hornklasse des Cellisten Jens Peter Maintz (UdK) und der Hornistin Marie-Luise Neunecker (HfM) einen Einblick in ihr Leben zwischen Proben, Wettbewerben und Konzerten.

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1869 wird die "Königliche Akademische Hochschule für Musik" gegründet. Leiter ist der Brahms-Freund und berühmteste Geiger seiner Zeit: Joseph Joachim. Im Laufe der Geschichte wandelten sich Name und Organisation – heute ist das Institut Bestandteil der Universität der Künste (Berlin) und bietet als Musikfakultät über 1.000 Plätze in 22 verschiedenen Instrumentalstudiengängen.

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Einer der Musikstudenten der UdK ist Leonard Disselhorst. Er studiert seit 2015 in der Violoncello-Klasse von Prof. Jens Peter Maintz. Neben dem Studium spielt er im Streichquartett "Vision String Quartet".

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Leonard Disselhorst

*1990 in Alsfeld/Hessen,
seit 2015 in der Klasse von Jens Peter Maintz

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 „Es kommt immer darauf an, welches Repertoire man hat oder wie die persönliche Verfassung ist. Manchmal ist man sehr motiviert und übt viel und ein anderes Mal will man einfach Party machen und sich nicht weiter um die Musik scheren.“
(Mon-Puo Lee, *1993 in Madrid/Spanien,
seit 2015 in der Klasse von Jens Peter Maintz)

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Üben, Üben und wieder Üben - wer sich für eine professionelle Laufbahn als Musiker entscheidet, muss auch außerhalb der Hochschule viel Zeit fürs Studium aufbringen - so wie Elia Cohen-Weissert. Mit sieben Jahren begann sie Cello zu spielen, seit 2011 ist sie in der Klasse von Jens Peter Maintz.

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Elia Cohen-Weissert

*1994 Jerusalem/Israel

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Bei welchem Dozenten die Studierenden Unterricht nehmen, entscheiden sie selbst. Die Gesamtheit der Schülerinnen und Schüler, die ein Lehrender im Einzelunterricht betreut, bildet eine "Klasse".

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Seit 2004 lehrt der Cellist Jens Peter Maintz an der UdK. Er ist einer von sieben Lehrenden im Fach Violoncello. In seiner Klasse befinden sich derzeit zwölf Studentinnen und Studenten.

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Jens Peter Maintz

*1967 in Hamburg

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Rund 600 Studierende sind derzeit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" immatrikuliert. Die Musikinstitution wurde 1950 unter dem Namen Deutsche Hochschule für Musik gegründet und befindet sich heute in Berlin an zwei Standorten: am Schlossplatz und am Gendarmenmarkt.

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Seit 2004 hat die Hornistin Prof. Marie-Luise Neunecker an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" hat eine Professur für Horn inne. Zu ihrer Klasse gehören die Studenten Irene, Félix und Yu-Hui.

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Yu-Hui Chuang ist seit rund drei Jahren Student in der Klasse von Marie-Luise Neunecker. Dass er einmal Horn spielen würde, war für ihn schon als Kind klar: Er kletterte an den Schrank und griff sich das Horn seiner Eltern, um dem Instrument die ersten Töne zu entlocken.

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Yu-Hui Chuang

*1987 in Taipei/Taiwan

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* in Spanien, seit 2011 Studentin von Marie-Luise Neunecker

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Ob Bachelor oder Master: Wer an der HfM Hanns Eisler Horn studieren will, muss bereits eine hohe musikalische Qualifikation besitzen und sein Instrument beherrschen.

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*1955 in Erbes-Büdesheim/Rheinland-Pfalz,
seit 2004 Professorin für Horn an der HfM Hanns Eisler,
unterrichtet 16 Hornisten in ihrer Klasse

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David (Pförtner)

Zeit und Raum zum Üben haben die Studierenden in den Proberäumen, und die sind heißbegehrt ...

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„Sport ist sehr wichtig für mich. Ich fahre viel Fahrrad, ich laufe, ich mache Yoga. Ich habe auch schon Reiki und Hypnose ausprobiert – man kann auch mit dem Kopf üben. “
(Félix Polet, *1989 in Frankreich,
seit 2014 Student von Marie-Luise Neunecker)



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Die Hornisten der Klasse von Marie-Luise Neunecker

 

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Im zweiten Teil geht es um eine Aufnahmeprüfung im Fach Geige an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Mit welchem Gefühl gehen die jungen Musiker in die Prüfungen? Was sind ihre Erwartungen? Und welche Tipps hat die Professorin Antje Weithaas für die Bewerber?

Außerdem haben wir die Bratschisten-Klasse von Tabea Zimmermann besucht und uns auf die Suche nach dem "richtigen" Instrument, Ton und Studium begeben.

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Drei Tage lang finden die Prüfungen in der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin statt. Über 220 Anmeldungen sind im Juni 2016 für die Aufnahmeprüfung im Fach Violine an der Hochschule eingegangen.
Bewerben darf sich zwar jeder, doch das Niveau ist extrem hoch und die Chance, genommen zu werden, entsprechend gering: Weniger als zehn Plätze werden vergeben.

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In den Übungsräumen der Hochschule können die Bewerber bis kurz vor der Prüfung proben.
Wer bei Antje Weithaas studieren will, muss auf seinem Instrument nicht nur technisch perfekt sein, sondern auch stilistisch überzeugen.

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Für die Zugangsprüfung muss jeder Bewerber jeweils einen Satz aus Werken aus vier verschiedenen Epochen vorbereiten: von Barock über Klassik bis hin zu Romantik und Moderne.

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Pedro Barreto

*1994 in Brasilien, Bewerber 

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Zum Vorspielen werden fünf bis sechs Bewerber pro halbe Stunde eingeladen. Dass rund ein Viertel der Bewerber nicht zum Vorspielen erscheint, ist bereits einkalkuliert.

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Jeder Bewerber hat zwischen fünf und zehn Minuten Zeit, um sein Können zu zeigen. Ausgespielt werden die Stücke daher nicht.

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"Dieses Instrument wurde 2012 gebaut - es ist also noch ein Baby. Davor hatte ich einige verschiedene Instrumente. Ich hatte für ein Jahr ein sehr schönes italienisches Instrument von einem großzügigen Gönner. Aber er wollte es nach einem Jahr zurückhaben.
Es dauert etwa ein Jahr, bis sich Instrument und Spieler aneinander gewöhnt haben. Manche Leute haben Glück und schaffen es schneller."

(Francisco La Rocca Coser
*1992 in Brasilien, Bewerber)

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Margarita Nastouli

*1988 in Griechenland, Bewerberin

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Mit ihren Kollegen berät sich die Geigerin Antje Weithaas (mittig), wer für das Studium der Violine aufgenommen wird und wer nicht - für die Professorin eine Frage von nur wenigen Augenblicken ...

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*1966 in Guben
seit 2004 Professorin für Violine an der Hochschule,
unterrichtet derzeit 15 Studierende

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Ob es ein Prüfling geschafft hat oder nicht, wird bei Antje Weithaas bereits wenige Minuten nach dem Vorspielen mitgeteilt. Selbstverständlich ist das nicht: Oft warten die Bewerber einige Tage, bis sie eine schriftliche Zu- oder Absage erhalten.

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Nach der Prüfung haben die Bewerber die Möglichkeit, ein Feedback von der Professorin zu bekommen. Allerdings sind nicht alle daran interessiert - zu groß ist oft die Enttäuschung, wenn es eine Absage gab.
Nicht so bei Margarita.

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Für viele Bewerber ist eine Absage kein Grund, mit dem Vorspielen aufzuhören. Man bewirbt sich so lange, bis es irgendwo klappt.
Wer hingegen aufgenommen wird, hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Berufsmusiker gemacht und damit vor allem eines noch vor sich: eine intensive und anspruchsvolle Studienzeit.

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In ihrer Klasse unterrichtet die Bratschistin Tabea Zimmermann zwölf Studierende  im Master- und im Bachelorstudiengang. Warum sich ihre Schützlinge für die Bratsche entschieden haben - und nicht etwa für die Geige - erklären sie im Folgenden.

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Öykü Canpolat

* in der Türkei

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Studieren geht über Probieren: Auf der Suche nach der richtigen Bratsche probiert German verschiedene Instrumente des Geigenbauers Thomas Seidel aus. 

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German Tcakulov-Vladikavkaz

*1990 in Russland

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*1966 in Lahr/Schwarzwald,
seit 2002 Professorin für Viola an der HfM Hanns Eisler,
lebt mit ihren drei Kindern in Berlin

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Tabea Zimmermann

Professorin für Bratsche

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Familiär und persönlich: Mit Tabea Zimmermann verbringen die Studierenden nicht nur Zeit im Proberaum, sondern treffen sich auch mal abends auf ein Glas Wein bei der Professorin zu Hause.

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Sindy Mohamed

*1992 in Frankreich

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Ausdruck und Einfühlungsvermögen bilden die Basis eines gelungenen Konzerts. Im Duett nimmt das ganze noch einmal eine besondere Dimension an, denn hier steht das richtige Zusammenspiel im Mittelpunkt.

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Ihr Können stellen die jungen Musikerinnen und Musiker regelmäßig bei Konzerten unter Beweis - wie zum Beispiel in der kulturradio-Konzertreihe Die Absolventen am 7. Juli im Krönungskutschen-Saal der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Weitere Konzertermine gibt es hier.

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Ein Einblick in die Unterrichtsstunde von Professor Markus Groh zeigt den Alltag der Klavierstudierenden an der UdK Berlin.


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1989 ist Markus Groh nach Berlin zum Studieren gekommen. Er konzertiert europaweit und in den USA. Im Jahr 2001 veranstaltete er das erste Mal sein Beeberseefestival in der Schorfheide, das sich zu einem erfolgreichen Kammermusik-Festival entwickelt hat. Seit April 2014 ist er an der UdK Berlin und unterrichtet in der Regel zwölf junge Frauen und Männer im Fach Klavier.
Ein Drittel seiner Studierenden ist aus Europa. Deutsche Studenten hat Markus Groh kaum, die meisten sind aus Korea, China und Japan. 

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Wie wird man Student bei Ihnen?

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Yoshito Kitabata ist einer von fünf Schüler, die beim Absolventen-Konzert auftreten werden. Zwei bis drei Mal im Monat kommt er zu Professor Groh an die UdK für seinen dreistündigen Unterricht.

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Wieso stehen in Ihrem Raum drei Flügel?

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Neben diversen Klavieren hat die Fakultät der UdK Berlin ungefähr 160 Flügel. Sie werden regelmäßig gewartet und gestimmt. Jedes Instrument muss dann auch - je nach Abnutzung - überholt, überarbeitet oder sogar repariert werden. Findet ein Konzert statt, wird der Flügel im Konzertsaal kurz zuvor nochmals nachgestimmt.

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*1988 Osaka, Japan
Lebt seit über drei Jahren in Deutschland und studiert genauso lange bei Professor Groh.
Während des Unterrichts beschreibt Prof. Groh immer wieder, welchen Klangcharakter eine Passage haben könnte. Er versucht die Geschichten hinter der Musik gemeinsam mit dem Studierenden zu entdecken.

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Warum wolltest du bei Markus Groh studieren?

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Seit seinem fünften Lebensjahr spielt Yoshito Klavier. Nach einem Konzert von Markus Groh in Osaka wollte er unbedingt bei ihm studieren. Seine Begeisterung und sein Talent brachten ihn schließlich in die Klasse von Markus Groh nach Berlin.

Um sein selbstgestecktes Pensum von fünf Stunden täglichem Üben zu schaffen, hat er bei sich zu Hause einen Flügel.

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Auf seinem Laptop haben sich inzwischen an die 50 Werke angesammelt.

Aber eigentlich mag er lieber die Noten auf Papier.

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Ihre schönen Momente beim Unterrichten als Professor?

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Yoshito übt für das anstehende Konzert "Die Absolventen".
Das Kulturradio stellt ihn und vier weitere Pianistinnen und Pianisten in der Sendung vor. Dabei wird sie der Moderator Christian Schruff unter anderem fragen, ob das große Übe-Pensum auch noch Zeit fürs freie Improvisieren lässt.
Zur Konzertreihe

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14. April 2016, 18:04 Uhr:
Studierende der Cello-Klasse von Jens-Peter Maintz, UdK Berlin

12. Mai 2016, 18:04 Uhr:
Studierende der Horn-Klasse von Marie-Luise Neunecker, HfM Hanns Eisler

09. Juni 2016, 18:04 Uhr:
Klasse des Artemis Streichquartetts, UdK Berlin

07. Juli 2016, 18:04 Uhr:
Bratschen-Klasse von Tabea Zimmermann,
HfM Hanns Eisler

+++ Sommerpause +++

06. Oktober 2016, 18:04 Uhr:
Geigen-Klasse von Antje Weithaas,
HfM Hanns Eisler

03. November 2016, 18:04 Uhr:
Studierende der Klavier-Klasse von Markus Groh, UdK

Eine Produktion des kulturradio vom rbb 2016.

Mit freundlicher Unterstützung der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

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Kapitel 2 Teil 1: Die Cellisten (UdK Berlin)

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Kapitel 3 Teil 1: Die Hornisten (HfM Hanns Eisler)

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Kapitel 4 Teil 2: Violine-Aufnahmeprüfung (HfM Hanns Eisler)

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Kapitel 5 Teil 2: Die Bratschisten (HfM Hanns Eisler)

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Kapitel 6 Teil 3: Pianisten (UdK Berlin)

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