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Über 80 Jahre alt, Platz für 75.000 Menschen, Olympische Spiele, zwei Fußballweltmeisterschaften, das jährliche DFB-Pokalfinale, ein Champions League-Endspiel, eine Leichtathletik-WM, das ISTAF, Länderspiele, Turnfeste, Papstbesuche, Konzerte und natürlich die Heimspiele von Hertha BSC:  Tauchen Sie ein in die Geschichte dieser imposanten Arena.

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Bereits vor dem Bau des Olympiastadions stand an jener Stelle eine große Arena. Das Deutsche Stadion sollte Schauplatz der Olympischen Spiele 1916 werden, die wegen des 1. Weltkriegs allerdings abgesagt wurden. Als Berlin dann den Zuschlag für Olympia 1936 erhielt, war zunächst ein Umbau des Deutschen Stadions angedacht. Doch es kam anders.

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Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 forderte dieser einen kompletten Neubau. Sein Anspruch war klar: monumental und imposant sollte die neue Arena sein und Platz für 100.000 Menschen bieten. So entstand zwischen 1934 und 1936 das Olympiastadion. Im direkten Umfeld wurden zudem ein Schwimm-, ein Hockey- sowie ein Reitstadion errichtet und das Maifeld als Aufmarschgelände angelegt. Die Umsetzung indes blieb Familiensache: Während Otto March das Deutsche Stadion plante, zeichnete sein Sohn Werner für das Olympiastadion verantwortlich.

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Die Spiele selbst verkamen zur erwarteten Propagandashow. Zwei Wochen präsentierte sich Hitler-Deutschland als friedliebend und offen und konnte die Weltöffentlichkeit damit täuschen. Den heutigen Blick auf die Spiele von 1936 umwabert ein dichter brauner Schleier.

Auch in anderer Hinsicht waren die Spiele bemerkenswert. Erstmals gab es Radio- und Fernsehübertragungen. Sport wurde als mediales Ereignis entdeckt.

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Entgegen der rassistischen Vorstellungen der Nazis wurde ein schwarzer US-Amerikaner zum Superstar der Berliner Spiele. Eigentlich wollte Jesse Owens Olympia boykottieren, gab allerdings dem Druck seines Trainers nach. Seine Teilnahme vergoldete sich Owens dann gleich viermal. Er siegte über 100 Meter, 200 Meter, mit der 4x100 Meter-Staffel sowie im Weitsprung. Ihm zu Ehren wurde 1984 eine Zufahrtsstraße zum Olympiastadion in Jesse-Owens-Allee umbenannt.

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Die Berliner Abendschau über das ISTAF von 1960.

Das Internationale Stadionfest ist seit 1937 im Olympiastadion zuhause. Es gehört zu den renommiertesten Meetings der Welt und führt Jahr für Jahr viele der besten Leichtathleten der Welt in die deutsche Hauptstadt.

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Kein anderes Stadion diente so vielen Bundesligisten als (zeitweilige) Heimstätte. Denn nicht nur Hertha BSC, sondern auch Tennis Borussia, Tasmania und Blau-Weiß 90 trugen ihre Heimspiele in der Arena in Charlottenburg aus. Allerdings konnte sich nur Hertha dauerhaft behaupten. Alle anderen stiegen umgehend wieder ab und sind mittlerweile tief im Amateurfußball versunken.

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Das Olympiastadion aus der Sicht von Hertha-Trainer Pal Dardai.

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Welchen Blick hat eigentlich Hertha-Trainer Pal Dardai auf das Stadion? Erleben Sie es selbst.

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Die Berliner Abendschau über die Umbauten für die Fußball-WM 1974

Anlässlich der Fußball-WM 1974 wird Hand an das Olympiastadion gelegt. Sichtbares Zeichen der Sanierung: die Teilüberdachung von Nord- und Südtribüne. Ein Drittel der 75.000 Plätze war damit vor Wind und Wetter geschützt. Doch während das Olympiastadion in neuem Glanze erstrahlte, wurde eine andere Berliner Sportstätte überflüssig...

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Ein Abschiedsbesuch an der "Plumpe", das ganz offiziell den Namen Stadion am Gesundbrunnen trug.

Über Jahrzehnte war Hertha BSC an der "Plumpe" zuhause, ehe der Klub zur Einführung der Bundesliga ins Olympiastadion zog. Um sich finanziell über Wasser halten zu können, musste Hertha die alte Heimat Anfang der Siebziger verkaufen. 1974 wurde die legendäre Sportstätte im Wedding schließlich abgerissen.

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Ole Hilgert über die politische Brisanz des WM-Spiels Deutschland - Chile.

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West-Berlin war nicht offiziell Teil der Bundesrepublik. Trotzdem gelang es DFB-Präsident Hermann Neuberger gegen den Widerstand der sozialistischen Staaten, diese "Insel" zum Spielort der WM 1974 zu machen. Im Olympiastadion trat die DFB-Auswahl schließlich gegen Chile an. Die Südamerikaner hatten sich kampflos für das Turnier qualifiziert, weil die Sowjetunion das entscheidende Spiel in Santiago nach dem Putsch von Augusto Pinochet boykottiert hatte.

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Stanley Schmidt über den Anfang einer liebgewonnen Pokaltradition.

Als der (West-)Berliner Fußball zum Tiefflug ansetzte, kam der DFB auf eine gute Idee. Der Verband entschied, das Pokalfinale dauerhaft in Berlin auszutragen und der Mauerstadt damit ein regelmäßiges Highlight zu bescheren. Schon die erste Auflage 1985 hatte es in sich: Bayer Uerdingen setzte sich gegen den großen Favoriten Bayern München durch.

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Andreas Witte über Herthas Besuch aus der DDR.

Herthas erstes Heimspiel nach dem Mauerfall bescherte dem Olympiastadion regen Zulauf. Mehr als 44.000 Menschen - überwiegend aus der DDR - wollten sich den Zweitligakick gegen Wattenscheid nicht entgehen lassen. Zum Vergleich: Zwei Wochen zuvor passierten lediglich 15.000 Fans die Stadiontore.

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Das Interesse aus dem Ostteil der Stadt hielt nicht lange an. Als graue Maus der 2. Liga hatte Hertha wenig zu bieten und spielte regelmäßig vor überschaubarer Kulisse. Erst mit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga 1997 und dem Einzug in die Champions League zwei Jahre darauf wurde Hertha wieder zu einem Thema in der Stadt. Kurz darauf bekam Deutschland den Zuschlag für die WM 2006 und das Olympiastadion wurde generalüberholt.

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Jörg Klawitter über das Olympiastadion nach der letzten Sanierung zwischen 2000 und 2004.

Fast 250 Millionen Euro waren nötig, um das Olympiastadion für die Weltmeisterschaft 2006 zu rüsten. So entwickelte sich aus der abgehalfterten Arena ein Stadion, das höchsten Ansprüchen genügt und von der UEFA mit den maximal möglichen fünf Sternen bedacht wurde. Hertha BSC indes hatte sich ein reines Fußballstadion gewünscht. Das aber war aus Gründen des Denkmalschutzes nicht drin. Letztlich gab es immerhin ein augenfälliges Zugeständnis an die Hertha: Eine blaue Laufbahn.

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Das Olympiastadion im Wandel der Zeit: 1936 vs. 2016

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Ole Hilgert über das WM-Finale von 2006.

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Im Finale der WM 2006 streckte Zinedine Zidane seinen Kontrahenten Marco Materazzi mit einem Kopfstoß nieder und sah dafür die Rote Karte. Der unrühmliche Abgesang einer imposanten Karriere. Tatenlos musste Zidane mitansehen, wie sich Italien im Elfmeterschiessen zum Weltmeister krönte.

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Schauen Sie selbst, wie sich das Olympiastadion im Laufe der Zeit verändert hat.

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Zum zehnten Jahrestag der Eröffnung schaute rbb-Reporter Dennis Wiese in der Kapelle vorbei.

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Eine Errungenschaft des  jüngsten Umbaus: Die ökumenische Kapelle im Inneren des Stadions. Rechtzeitig zur WM 2006 wurde sie eröffnet. Vor ihrem Viertelfinalspiel gegen Argentinien schaute auch die deutsche Nationalmannschaft in der Kapelle vorbei. Das Ergebnis ist bekannt...

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Der Superstar der Leichtathletik-WM 2009? Natürlich Usain Bolt. Mit seinen Weltrekorden über 100 und 200 Meter bewies der Jamaikaner, dass die markante Laufbahn im Olympiastadion nicht nur blau, sondern auch schnell ist.

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Wenn es schon kein Berliner Verein in die Champions League schafft, kommt die Champions League eben nach Berlin. 2015 wurde wurde Europas wichtigster Klubwettbewerb erstmals in der deutschen Hauptstadt vergeben. Der FC Barcelona siegte mit 3:1 gegen Juventus Turin.

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Was dem FC Barcelona taugt, scheint für die Hertha eine Nummer zu groß zu sein. Zuletzt kokettierte Hertha BSC offen mit seinen Gedanken an ein neues, kleineres Stadion. Aus gutem Grund. Die riesige Arena ist nur selten ausverkauft und gilt wegen ihrer Weitläufigkeit zuweilen als Stimmungskiller. Doch ob die Pläne jemals Realität werden, ist ungewiss. Vorest wird Hertha auf jeden Fall im Olympiastadion bleiben und versuchen, der wechselhaften Geschichte des Stadions weitere erzählenswerte Kapitel hinzuzufügen.

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Kapitel 1 1934 - 1960

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Kapitel 2 1960 - 1989

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Kapitel 3 1990 - 2016

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