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Wer hat Burak erschossen?

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Im April 2012 ist Burak Bektas mit Freunden in Berlin-Neukölln unterwegs, als er auf offener Straße erschossen wird. Der Täter bleibt unerkannt, die Hintergründe bis heute rätselhaft, die polizeilichen Ermittlungen ohne Ergebnis.

Die Recherche eines Mordfalls in neun Folgen.
Ab 15. Oktober jede Woche donnerstags neu.


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Am Abend trifft sich der 22-jährige Burak Bektas mit seinen Freunden.
Sie haben an diesem Abend nichts Bestimmtes geplant, wollen nur etwas trinken und reden. Zuerst sind sie in einem Park, später hier an der Rudower Straße. Um 1 Uhr 15 taucht von rechts ein Mann mit Kapuze auf und schießt auf die Gruppe - ohne ein Wort zu sagen. Zwei werden verletzt, Burak stirbt.

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Kriminalhauptkommissar Alexander Huebner

kümmert sich um die Ermittlungen im Fall Burak Bektas

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Nach den Schüssen dreht sich der Mann um und läuft diesen Weg entlang. Das bestätigen Augenzeugen. Doch bog er danach nach rechts oder links ab? Das ist unklar. Auch wie der Täter aussieht, darüber weiß die Polizei wenig. Die Täterbeschreibung ist so vage, dass die Angaben nicht einmal für ein Phantombild reichen.


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Kenan Yilmaz über Burak

betreibt das Sportstudio, in dem Burak trainierte

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Burak ist der älteste von drei Geschwistern und lebt mit seiner Familie im Süden von Neukölln. Hier sind die Straßen nach Singvögeln benannt, es ist ruhig und gutbürgerlich.  
Sein Leben wirkt normal und geregelt: Tagsüber macht er eine Ausbildung im Autohaus, abends geht er zum Wing-Tsun, einem Gewaltpräventionskurs, und trifft Freunde.

Warum wird Burak also erschossen?

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Auch nach dreieinhalb Jahren ist der Alltag bei Familie Bektas nicht wieder eingekehrt.
Buraks Mutter, Melek Bektas, ist seitdem zu Hause. Zum Arbeiten fehlt ihr die Kraft, sagt sie.
Jeden Tag, jede Minute denkt sie an Burak. Sie möchte endlich wissen: "Wer hat meinen Sohn ermordet?"

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Buraks Zimmer ist unverändert. An der Tür hängen seine Jacken, in den Schränken liegen seine Pullover. Die Ungewissheit macht es Buraks Mutter schwer, Abschied zu nehmen.

War es ein Verrückter? Ein Neonazi? Gibt es Parallelen zu den NSU-Morden? Hatte der Täter ein persönliches Motiv?

Diesen Fragen geht Philip Meinhold für den rbb nach. Er hat ein Jahr lang zu dem Fall recherchiert. In neun Folgen erzählt er den Fall von der Tatnacht bis zum heutigen Tag.

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Autor: Philip Meinhold
Ton: Martin Seelig, Bettina Mikulla, Katrin Witt
Musik: Ilja Coric
Produktionsassistenz: Vivien Schütz
Regie: Nikolai von Koslowski
Redaktion: Jens Jarisch

Webdoku: Vivien Schütz und Isabel Hummel

Eine Produktion von radioeins und kulturradio,
Rundfunk Berlin-Brandenburg 2015



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