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Die Mauer fällt

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Am 9. November 1989 stürmen die Berliner in Ost und West zu den Grenzübergängen: Die Grenze ist offen!

Über 28 Jahre trennte die Berliner Mauer die Stadt - und das ganze Land. Ihr Fall ebnet den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands in einer atemberaubenden Geschwindigkeit.

Der rbb hat historische Film- und Tondokumente zusammengefügt, um die Geschichten rund um die Teilung und die Wiedervereinigung zu erzählen.

Weitere Videos beim rbb Online-Projekt berlin-mauer.de


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Stehende Ovationen in der ersten und letzten frei gewählten Volkskammer der DDR: Im August 1990 beschließen die Abgeordneten den Beitritt der DDR zur BRD. Die Entscheidung war umstritten: Den 294 Ja-Stimmen stehen immerhin  62 Nein-Stimmen gegenüber, darunter von der PDS-Fraktion und die Mehrheit von Bündnis 90/Die Grünen.

Gestritten wurde nicht nur über den Zeitpunkt, sondern auch darüber, ob die Wiedervereinigung über den Beitritt des Ostens oder eine ganz neue Verfassung vonstatten gehen sollte.

Nach Jahrzehnten der Teilung vollzog sich die Wiedervereinigung auf dem Papier in atemberaubender Geschwindigkeit. Ein Blick zurück...

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Am 13. August 1961 beginnt der Bau der Berliner Mauer. Die Teilung zwischen Ost und West wird zementiert.

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Nach dem Mauerbau - die Reaktionen

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Im Juni 1963 besucht der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy erstmals nach dem Mauerbau Berlin und hält vor dem dem Schöneberger Rathaus seine historische Rede. Die Botschaft: Amerika steht hinter West-Berlin.

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Rede von John F. Kennedy vor dem Schöneberger Rathaus am 26.06.1963

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Der Osten reagiert mit seinem eigenen Staatsbesuch: Nur zwei Tage nach Kennedy trifft der Kreml-Chef Nikita Chruschtschow in Ost-Berlin ein. Sein Besuchsprogramm wirkt wie eine Wiederholung des Kennedy-Besuchs: Eine Fahrt im offenen Wagen, Massen am Straßenrand - und  schließlich eine Rede vor dem Roten Rathaus.

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Die Bowling-Kugel rollt - in Ost und West

Die Stadt ist geteilt - doch bestimmte Moden kommen auf beiden Seiten der Mauer an.

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Propagandakrieg mit Lautsprechern

Studio am Stacheldraht: Lautsprecher aus West-Berlin beschallen seit dem Mauerbau die Grenzer im Osten - bis es irgendwann zu laut wird.

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Die erste Fußball-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden: Die BRD ist 1974 Austragungsort der Welt-Turniers der Kicker.

Gespielt wird unter anderem im Berliner Olympiastadion. Für die DDR ist das allerdings eine Zumutung: West-Berlin hatte die DDR im Sport bislang immer boykottiert.

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Der Fußballnationaltrainer der DDR, Georg Buschner, im Interview mit dem West-Berliner Sender SFB

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Heribert Faßbender live aus dem Stadion

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Aus der Drehung am niederländischen Abwehrspieler vorbei: Gerd Müller schießt im Final-Spiel den Siegtreffer. Während des gesamten Turniers wurde die westdeutschen Fußballer nur ein einziges Mal geschlagen - und zwar ausgerechnet von der DDR und Jürgen Sparwassers Tor.

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In der Sowjetunion kündigt Michail Gorbatschow als Generalsekretär des Zentralkomitees der KPdSU ab 1985 radikale Reformen an. Ein Jahr nach Amtsantritt kommt er nach Berlin -  und trifft dort auf die Hardliner der SED.

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Gorbatschow besucht Ost-Berlin

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"Gekommen, um Rock'n Roll zu spielen für Ost-Berlin"

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Es ist das größte Konzert, das die DDR je erlebt hat: Am 19. Juli 1988 gibt Bruce Springsteen auf Einladung der Jugendorganisation FDJ auf der Radrennbahn Weißensee ein Konzert. Vier Stunden ist der Rocker auf der Bühne - und wird dabei auch politisch.

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Am 11. September 1989 veröffentlicht das "Neue Forum" als erste landesweite Oppositionsgruppe der DDR ihren Gründungsaufruf.

Erklärtes Ziel: Ein Plattform zu sein, "die es Menschen aus allen Berufen, Lebenskreisen, Parteien und Gruppen möglich macht, sich an der Diskussion und Bearbeitung lebenswichtiger Gesellschaftsprobleme in diesem Land zu beteiligen."

Initiatorin der illegalen Gründungsveranstaltung ist die Malerin Bärbel Bohley.

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Interview mit der Mit-Initiatorin des Neuen Forums: Bärbel Bohley

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Mit einer Militärparade feiert die DDR-Führung am 7. Oktober 1989 die Staatsgründung vor 40 Jahren. Auf der Ehrentribüne an der Karl-Marx-Allee: Michail Gorbatschow an der Seite von Erich Honecker.

Am Alexanderplatz demonstrieren später tausende junge Ostdeutsche für die Umsetzung von Reformen in ihrem Land.

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Nachrichten des DDR-Fernsehens über die Proteste

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"Gorbi, Gorbi!", ruft die Menge, als sich ein Demonstrationszug am frühen Abend zum Palast der Republik bewegt. Die Polizei greift ein und drängt die Demonstranten in Richtung Friedrichshain ab.

Volkspolizei und zivile Beamte der Staatssicherheit gehen zum Teil massiv gegen die Demonstranten vor. In dieser Nacht werden in Berlin 1.047 Demonstranten verhaftet.




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Die Schriftstellerin Christa Wolf spricht auf der Kundgebung.

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Am 4. November 1989 erlebt Berlin dann die bisher größte Demonstration für eine andere DDR: Rund 500.000 Menschen sind gekommen, um Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit einzufordern.

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Die Mauer fällt

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Nachrichten von Radio DDR am 23. Januar 1990

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Im Januar 1990 zeigt sich, dass Staat und Wirtschaft der DDR sich immer stärker auflösen. Allein in den ersten acht Tagen des neuen Jahres verlassen mehr als 12.000 Menschen das Land.

Im Westen wird die Währungsunion als "Signal zum Bleiben" diskutiert. Ebenso die Forderung vieler DDR-Bürger: "Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh’n wir zu ihr".

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Die Stasi-Zentralen werden besetzt

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Wahlsonntag in Ost-Berlin: Am 18. März 1990 findet die erste freie Wahl zur Volkskammer der DDR statt.

Aus dem Wahlzentrum im Palast der Republik berichten Journalisten von über 60 Fernsehstationen aus der ganzen Welt.

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Erste freie Wahl zur Volkskammer

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Ansturm auf die Ost-Berliner Filiale der Deutschen Bank: Am 1. Juli 1990 vollzieht sich die Währungsunion - damit gibt es die D-Mark auch im Osten.

Gleichzeitig sind die ostdeutschen Betriebe schlagartig der weltweiten Konkurrenz ausgeliefert. Der Aufwertungsschock stürzt die schwächelnde DDR-Wirtschaft in eine schwere Krise, die Arbeitslosigkeit steigt rasant.




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Der erste 3. Oktober

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