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Berlin-Marathon

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Über 40.000 Läuferinnen und Läufer nehmen jedes Jahr am Berlin-Marathon teil. Rund eine Million Menschen feuern am Straßenrand an. Damit gehört der in diesem Jahr zum 43. Mal ausgetragene Berlin-Marathon zu den wichtigsten Läufen der Welt.

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Das Laufen liegt Horst Milde (rechts) im Blut. Mit der 3 x 1000 Meter-Staffel des SC Charlottenburg wurde der gelernte Konditor und diplomierte Kaufmann 1964 sowie 1965 Deutscher Meister. 1974 organisierte Milde gegen einige Widerstände den ersten Berliner Jedermann-Marathon und baute diesen als Renndirektor zu einem der wichtigsten Läufe der Welt aus. 2004, nach 30 Jahren als Chef des Berlin-Marathons, übergab Milde den Staffelstab an seinen Sohn Mark. Heute ist Horst Milde Ehrendirektor "seines" Rennens.

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Das erste Mal tat's noch weh: Jörg Klawitter über die Marathonpremiere

Nur ein überschaubares Häufchen Laufenthusiasten kommt zusammen und dreht seine Runden durch den Grunewald am Rande West-Berlins. Damals heißt das Rennen noch Berliner Volksmarathon.

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Günter Hallas erinnert sich.

2 Stunden, 44 Minuten und 53 Sekunden - so lange braucht Günter Hallas, um den ersten Berlin-Marathon zu gewinnen. Wie alle anderen Teilnehmer auch wird der damals 32-Jährige ziemlich belächelt.

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Den Marathon in seiner heutigen Länge gibt es seit 1908. Üblich war bis dahin eine Distanz von 25 Meilen (= 40,23 Kilometer). Zu kurz für die Pläne der Organisatoren der Olympischen Spiele in London. Dort sollte der Lauf vom Schloss Windsor bis ins Olympiastadion führen, eine Strecke von 26 Meilen. Um den Zielleinlauf vor der royalen Loge im Stadion zu gewährleisten, waren weitere 385 Yards nötig. 1921 legte der Leichtathletik-Weltverband IAAF schließlich die Londoner Olympiadistanz von 26 Meilen und 385 Yards (= 42,195 Kilometer) als offizielle Streckenlänge fest.

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Horst Milde will das Rennen Anfang der Achtziger in die Innenstadt bringen. Als er sein Anliegen mit dem Berliner Polizeipräsidenten besprechen möchte, heißt es über Milde: "Dort drüben sitzt ein Verrückter – der will durch die Stadt rennen." Mit den West-Alliierten im Rücken gelingt es Milde schließlich, seinen Vision umzusetzen.

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Häuser statt Bäume: Jörg Klawitter über den Startschuss des eigentlichen Berlin-Marathons

Der Marathon wird zum City-Lauf. Statt durch den Grunewald führt die Strecke nun vorbei an Reichstag, Siegessäule und über den Kurfürstendamm. Es ist der Durchbruch für den Berlin-Marathon. Die Teilnehmerzahlen nehmen rasant zu, das Interesse an der Veranstaltung wächst.

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Philipp Büchner über den Wiedervereinigungsmarathon.

Ost und West wachsen zusammen. Der Berlin-Marathon auch. Wenige Tage vor der Wiedervereinigung führt der Lauf erstmals durch das Brandenburger Tor.

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Horst Milde erinnert sich an den Wiedervereinigungsmarathon von 1990.

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1990 ist der Berln-Marathon erstmals live im Fernsehen zu verfolgen. Die Quadriga auf dem Brandenburger Tor ist allerdings nicht zu sehen. Sie wird restauriert, nachdem sie im Zuge der Mauerfall-Euphorie arg gelitten hat.

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Den ersten gesamtdeutschen Berlin-Marathon entscheidet eine Ostdeutsche für sich: Uta Pippig. Es ist der Startschuss für eine große Karriere, in deren Verlauf Pippig auch in New York und Boston triumphiert.  In Berlin gewinnt die gebürtige Leipzigerin nach 1990 noch zwei weitere Male. Gemeinsam mit der Polin Renata Kokowska ist Pippig damit Rekordsiegerin. Der König des Berlin-Marathons indes ist Haile Gebrselassie. Die äthiopische Lauflegende siegt zwischen 2006 und 2009 viermal in Serie.

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Die letzten Meter für Dennis Kimetto auf dem Weg zum Weltrekord. Kommentar: Ralf Scholt.

Das flache Profil der Strecke ist optimal für die Jagd nach Rekorden. Alle der bislang sechs offiziellen Marathon-Weltrekorde der Herren wurden in Berlin aufgestellt. Zuletzt 2014 von Dennis Kimetto. Der Kenianer absolvierte die Strecke in 2:02:57 Stunden.

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Der Berlin-Marathon besteht aus mehr als nur dem Hauptrennen. Seit 1981 ermitteln die Rollstuhlfahrer ihre Schnellsten, seit 1997 gibt es den Berlin-Marathon auch für Inlineskater. Inzwischen sind zudem Handbiker dabei.

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Können 42 gut trainierte Hobbyläufer so schnell sein wie ein Weltklasseathlet? Das Inforadio des rbb will das herausfinden. Mit einer aus Hörern zusammengestellten Staffel nimmt das Inforadio den Weltrekord ins Visier. Die Wette gilt! Mehr auf www.inforadio.de

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Aus der Abendschau vom 16. September 1982.

Sie sind am Ziel dieser Marathon-Reportage. Herzlichen Glückwunsch! Denn nicht alle Starter erreichen das Ziel. Umso euphorischer sind die sogenannten Finisher. Zumindest heutzutage. 1982 ist das offenbar anders gewesen. Die Asphalthelden von damals zelebrieren ihren Erfolg jedenfalls sehr nüchtern.

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