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Jeder erinnert sich daran, wo er oder sie am 09.November 1989 war. Am Tag, an dem die Mauer fiel.

Doch erinnern Sie sich noch genau an die Details dieses Tages, der Deutschland für immer verändert hat?

Unser Geschichtsexperte Harald Asel erzählt die Geschichte des 9. November 1989 noch einmal - doch er hat sechs Fehler eingebaut. Finden Sie alle sechs?

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Dass dieser Mittwoch Geschichte schreiben würde, war am Morgen des 9. November noch nicht abzusehen. In Berlin kamen die Mitglieder des Zentralkomitees der SED zu ihrer 10. Tagung zusammen. Das Politbüro trat zurück. Während hinter verschlossenen Türen die desolate Wirtschaftssituation besprochen wurde, hielt die Abwanderung von DDR-Bürgern über die Tschechoslowakei an. Der Druck auf die Führung war gewaltig.



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Schon fünf Tage zuvor, am Samstag dem 4. November, demonstrierten Hunderttausende in Ost-Berlin für Rechtssicherheit, Reisefreiheit und eine neue Politik. SED-Bezirkssekretär Günter Schabowski wurde ebenso wie Ex-Stasigeneral Markus Wolf ausgepfiffen, Schriftsteller wie Christa Wolf und Heiner Müller, Bürgerrechtler wie Roland Jahn und Marianne Birthler meldeten Forderungen an.

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Nachdem bei der abendlichen Pressekonferenz am 9. November ein italienischer Journalist Schabowski nach dem neuen Reisegesetz gefragt hatte, erläuterte dieser umständlich, wie man sich die Formalien vorzustellen habe. Seine Formulierung, das gelte "ab sofort, unverzüglich" wurde als Öffnung der Grenzen interpretiert.



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Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Walter Momper, eilte daraufhin aus dem Studio der SFB-Abendschau in den Preußischen Landtag unmittelbar an der Mauer. Er ordnete an, dass das Begrüßungsgeld für DDR-Bürger in Höhe von 50 DM nicht nur von Behörden, sondern auch von Banken und Sparkassen ausbezahlt werden konnte.



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Immer mehr Menschen strömten zu den inner-Berliner Grenzübergangsstellen, etwa der nur für Fußgänger zugelassenen Oberbaumbrücke, zum Potsdamer Platz oder zur Bornholmer Straße. Dort konnten am späten Abend  Zehntausende, ohne kontrolliert zu werden, über die Bösebrücke in den Westen. Dieser Mittwoch, der 9. November, schrieb Geschichte.



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Scrollen Sie einfach weiter, dann erfahren Sie, welche Fehler Harald Asel eingebaut hat und ob Sie richtig lagen!

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Der 9.November 1989 war selbstverständlich kein Mittwoch, sondern ein Donnerstag!

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Das Politbüro der SED war bereits einen Tag zuvor, am 8.November 1989, zurückgetreten.

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Der Bürgerrechtler Roland Jahn war nicht bei der Demonstration am 04.November 1989 auf dem Alexanderplatz - er war bereits 1983 gewaltsam ausgebürgert worden.

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Walter Momper eilte nicht in den Preußischen Landtag - der befand sich auf DDR-Seite.

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Das Begrüßungsgeld betrug natürlich nicht 50 sondern 100 D-Mark.

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Zur Oberbaumbrücke und zur Bornholmer Straße strömten die Menschen in der Tat - aber sicherlich nicht zum Potsdamer Platz, dort gab es nämlich keinen Grenzübergang.

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Ob Sie die Fehler gefunden haben oder nicht - Inforadio wünscht Ihnen einen schönen Jahrestag des Mauerfalls!

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